Werde heute auf Anraten eines Arztes die Wanderung abbrechen, meine rechte Ferse hat sich aufgrund der am Freitag erworbenen Blase entzündet. Ich bin allerdings nicht soooo traurig, gestern hat es pausenlos geregnet bei starkem Wind und Temperaturen zwischen 7 und 10 C sowie starkem Wind. Heute regnet es noch stärker und für den Ostallgäu sind Unwetterwarnungen ausgegeben.
Durch die Ammerschlucht zu Beispiel hätte man gestern nicht mehr gehen können.
Die Wanderung werde ich noch beenden, vielleicht noch in diesem Jahr, hoffentlich unter günstigeren Bedingungen.
Dienstag, 31. August 2010
Sonntag, 29. August 2010
Lechbruck am See
Die ersten 2 Stunden bewegten wir uns wieder bei Regen und lausigen 8 C, dann rissen die Wolken auf und es wurde trockener. Wenn die Sonne scheint, hat es auch kuschelige 13 C.
Einmal pennten wir beim gehen, einmal habe wir abgekürzt, darum kann ich heute nicht genau sagen, wieviel wir gelaufen sind, ich denke mal 27 km, plusminus 1,5 km. Von Peiting aus Richtung Steingaden, Urspring und die Nordseite des See's hinein nach Lechbruck, den Moor-Natur-Lehrpfad nach Prem haben wir uns geschenkt - nennt mich ruhig einen Banausen. Geschlafen wird heute im Gasthof 'Zum Hirsch' - oldfashioned, würde ich sagen, Service, Komfort und Fernsehen werden eh überschätzt.
Ab 1000m soll es gestern nacht die ersten Schneefälle gegeben haben, erzählte uns heute morgen der Zechenwirt beim Frühstück, morgen sollen es 6 C werden und stürmen. Schön.
Der Weg an sich ist abwechslungsreich: man wandert durch Wälder und Schluchten, über Wiesen, an vielen Seen vorüber, ständig angenehm berg hoch und runter, hat meistens das Wettersteinmassiv als Alpenpanorama im Hintergrund, man sieht Rehe, Füchse und Störche...mit Sonne wär's halt noch schöner.
| So fällt man in Lechbruck in den See |
| Und das ist der See, Alpen im Hintergrund |
Ab 1000m soll es gestern nacht die ersten Schneefälle gegeben haben, erzählte uns heute morgen der Zechenwirt beim Frühstück, morgen sollen es 6 C werden und stürmen. Schön.
Der Weg an sich ist abwechslungsreich: man wandert durch Wälder und Schluchten, über Wiesen, an vielen Seen vorüber, ständig angenehm berg hoch und runter, hat meistens das Wettersteinmassiv als Alpenpanorama im Hintergrund, man sieht Rehe, Füchse und Störche...mit Sonne wär's halt noch schöner.
Samstag, 28. August 2010
Peiting
| Der Ernst'l |
Knapp 30 km heute bei 11 C, Dauerregen und recht ordentlichem auf und ab, da sind wir doch zufrieden. Nach unserem Start in Raisting ging es mit angenehmer Steigung nach Wessobrunn, von dort über St. Leonhard und Holzlehen nach Hohenpeissenberg. Von dort wählten wir die Alternativroute nach Peiting, da wir sonst ca 40 km hätten laufen müssen, um eine sichere Unterkunft zu bekommen. Heute schlafen wir in der Zechenschenke, die in keinem mir bekannten Verzeichnis enthalten ist, die ich aber gerne wärmstens weiter empfehle...
| 11 C - TÜV geprüft |
| Anstieg nach Wessobrunn - Sicht auf die Funkstelle Raisting |
| Man kann nicht immer nur gut aussehen... |
Mücken-Micha
Bin gerade aufgewacht und habe an jedem Bein mindestens 30 Mückenstiche - kein Witz. Man hört die Biester nicht, aber sie verrichten gute Arbeit. Ist alles in allem aber auch nicht schlimm, denn es regnet ununterbrochen und die Temperatur ist von 30 C am Donnerstag heute auf 12 C abgesackt...die Aussichten für die nächsten Tage sind nicht erfreulich.
Wie schön, das die Welt eine Blume ist und ich ihre Blüte....
Wie schön, das die Welt eine Blume ist und ich ihre Blüte....
Freitag, 27. August 2010
Raisting
Bei uns in OWL muss es heute so richtig geschüttet haben, uns begleitete nur ein Landregen auf dem Weg, augenblicklich scheint sogar die Sonne. 'Geschafft' haben wir heute ca 32 km (davon allerdings 4km mit dem Schiff). Wir passierten heute Maising, Aschering, Andechs und Herrsching, dann mit dem Dampfer nach Dießen und nach nocheinmal guten 5 km erreichten wir Raisting. (bekannt durch die Erdfunstelle)
Einige Wege waren gesperrt, da hier seit Tagen alles überflutet war, aber mit ein wenig Improvisation haben wir auch Flüsschen ohne Brücken gemeistert. Der direkte Weg von Andechs nach Herrsching ist momentan allerding mit Vorsicht zu geniessen, steigt das Wasser wieder, muss man unter Umständen auf halben Wege umkehren.
Was mir in den letzten Jahren nicht einmal passiert ist, damit habe ich heuer zu kämpfen: eine Blase so groß wie ein 5-Markstück - der eine oder andere Fluch ließ sich nicht vermeiden. Geschlafen wird heute im Gasthof 'Zur Post' in Raisting, sehr nett und auch preiswert...
Einige Wege waren gesperrt, da hier seit Tagen alles überflutet war, aber mit ein wenig Improvisation haben wir auch Flüsschen ohne Brücken gemeistert. Der direkte Weg von Andechs nach Herrsching ist momentan allerding mit Vorsicht zu geniessen, steigt das Wasser wieder, muss man unter Umständen auf halben Wege umkehren.
Was mir in den letzten Jahren nicht einmal passiert ist, damit habe ich heuer zu kämpfen: eine Blase so groß wie ein 5-Markstück - der eine oder andere Fluch ließ sich nicht vermeiden. Geschlafen wird heute im Gasthof 'Zur Post' in Raisting, sehr nett und auch preiswert...
Donnerstag, 26. August 2010
Starnberg
| Das erste Jakobsweg-Zeichen auf unserer Route... |
| Isar Impression |
Der Starnberger See war in den letzten Tagen über die Ufer getreten, also sind wir zum Teil über Stelzen-Konstruktionen an der Uferpromenade gelaufen, die Unterführung am Bahnhof mussten wir gut 100m im Entengang durchqueren, ein Genuss nach 35 km und mit einem 11kg Rucksack auf...
| Starnberberger See...schief |
Und am Schluss für meine Süße:
München
Fast genau ein Jahr nach meinem ersten Versuch marschiere ich also in einer halben Stunde los: von München nach Bregenz. Gestern abend sind wir (Hoppa und ich) gegen 21.30 h in München angekommen (unglaublich: die Bahn war pünktlich und nicht hoffnungslos überfüllt), haben im Motel One am Sendlinger Tor eingecheckt, noch eine Kleinigkeit gegessen und sind dann früh zu Bett gegangen.
Gleich gehen wir zur Jakobskirche, dem Startpunkt unserer Wanderung, dann hinunter zur Isar, immer am Fluss entlang nach Schäftlarn. Unser geplantes Ziel heute ist der Starnberger See, ungefähr 30 km warten auf uns.
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| Quelle http://www.hanna-jakobsweg.de/page/wegbeschreibung/jakportal.html |
Gleich gehen wir zur Jakobskirche, dem Startpunkt unserer Wanderung, dann hinunter zur Isar, immer am Fluss entlang nach Schäftlarn. Unser geplantes Ziel heute ist der Starnberger See, ungefähr 30 km warten auf uns.
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